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ÖÄK: Telefonische Krankschreibung muss bleiben

Die Bestrebungen der ÖGK, die bewährte telefonische Krankschreibung Ende August auslaufen zu lassen, kommen zu früh und sind nicht notwendig.

 

„Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Daher ist es aus unserer Sicht zu früh, die telefonische Krankschreibung auslaufen zu lassen, wie es die Österreichische Gesundheitskasse mit Ende August vorhat“, so Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, in einer Presseaussendung.  „Wir müssen weiterhin die Patientinnen und Patienten, die Angestellten in unseren Ordinationen, und uns selbst mit allen Mitteln schützen – gerade ab September beginnt die entscheidende Phase, die uns möglicherweise eine zweite Welle bringen wird.“

„Die Infektionslage ist noch viel zu unübersichtlich, um schon jetzt Aussagen über die Situation in sechs Wochen zu treffen. Jede Maßnahme, die verhindert, dass infizierte Menschen in die Ordinationen kommen, muss genutzt werden – vor allem solche, die sich bereits ausgezeichnet bewährt haben“, sagt Edgar Wutscher, Obmann der Bundessektion Allgemeinmedizin der ÖÄK.

Zudem bestehe auch kein wirtschaftlicher Grund, diesen Service auslaufen zu lassen. „Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass die telefonische Krankschreibung keineswegs zu mehr Krankschreibungen geführt hat“, erklärt Steinhart.

„Treten Sie mit uns in den Dialog, damit wir im Herbst die sichersten und geeignetsten Bedingungen sowohl für Patientinnen und Patienten, als auch für Ärztinnen und Ärzte haben“, appellieren Steinhart und Wutscher an die ÖGK-Spitze.

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